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Kindheit

Im kleinen fränkischen Dorf Burgellern, nicht weit von Bamberg, erblickte Maria Anna Schonath am 11. Dezember 1730 das Licht der Welt als ältestes Kind des Müllers Johann Georg Schonath und seiner Frau Catharina, geb. Popp. Noch am gleichen Tag empfing sie in der Pfarrkirche St. Kilian in Scheßlitz die heilige Taufe. 

Schon im zweiten Lebensjahr wurde sie der Obhut ihrer Großmutter auf dem Einödhof Doschendorf anvertraut. Die Stille und Einsamkeit in Gottes freier Natur entsprach ganz der sensiblen Seele des Kindes; ganz natürlich wuchs in ihr die Liebe zum Schöpfer, der alles so wunderbar gemacht hat. Im neunten Lebensjahr kehrte sie ins Elternhaus zurück und besuchte von dort die Schule in Scheßlitz.