Wie ihr vom hl. Dominikus schon vor ihrem Eintritt angekündigt worden war, begann bald eine lange Zeit unerklärlicher Krankheiten: Fieberanfälle, Schüttelfrost, Schwindel, Blasen und Geschwüre, dazu eine sehr schmerzhafte, eiternde Wunde. Der Arzt war ratlos, konnte nicht helfen. Ebenso, wie angekündigt, verschwanden diese Krankheiten plötzlich, um Raum zu machen für eine andere Form des Leidens. Der hl. Dominikus, zu dem sie ein kindliches Vertrauen hegte, bereitete sie darauf vor, indem er ihr riet, sich völlig Gott zu überlassen, allezeit im liebevollen Herzen Jesu und seinen heiligen fünf Wunden zu leben und im "Buch der Liebe" zu lesen, nämlich den Heiland am Kreuz zu betrachten. In diesem Buch habe auch er gelernt und sich allezeit aufgehalten.