Schwester Maria Columba war Dominikanerin durch und durch. Sie hatte Gott als brennende Liebe erfahren, und ihre Gottes- und Nächstenliebe entbrannte in einer großen Liebesflamme. Alles Leiden opferte sie für das Heil der Seelen, und Jesus ermutigte sie: "Nimm dich an, soviel du kannst, für das Heil der Seelen zu tun und zu beten! Keinen größeren Dienst kannst du mir erweisen, als dass du mit mir leidest und für das Heil der Seelen das Leiden aufopferst" (23.3.1764). In ihren uns erhaltenen Aufzeichnungen kommt ihr missionarischer Eifer ganz deutlich zum Ausdruck: "Ich fühlte eine so große Begierde in mir, das Heil der Seelen zu fördern und gedachte: 'Ach, wenn ich könnte, ich wollte gern durch die ganze Welt gehen und rufen und schreien, sie sollen abstehen von ihren Sünden und Gott lieben" (2.3.1764 ). Und weiter: "Ach, könnte ich machen, dass dich, Jesus, die ganze Welt lieben und richtig kennen würde! Oh, ihr Menschen in der Welt, lasst doch nicht nach und liebt die Liebe, die uns so sehr geliebt hat und ohne die wir nichts sind. Oh Liebe! Lasst uns lieben, lasst uns lieben!" (6.8.1765).